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  • Lest hier die Review zur Open Beta zu Wildlands, die von unserem Clanmitglied Enigma verfasst wurde.
    Ich fasse mich kurz und lasse die Bilder sprechen, mit jeweils einem kurzen Text dazu.
    Die Bilder stammen alle von mir selbst. Gespielt habe ich alle Missionen und Nebenmissionen der Open Beta. Einiges im Singleplayer, aber auch so gut wie alle Hauptmissionen zusammen mit BigDaddy im Multiplayer. Schwierigkeitsstufe war durchgehend auf der höchstmöglichen, auf "Extrem"

    Und damit ich nicht immer schreiben muss: "meiner Meinung nach". Das ist alles meine Meinung. Versteht sich.


    - schöner Startbildschirm mit wechselden Bildern. Sehr schön und ansprechend gestaltet.



    - diese beiden Gebiete waren freigegeben und nach Belieben begehbar.
    - Anhand der Totenköpfe unter dem Boss-Symbol erkennt man vermutlich die Schwierigkeitsstufe der Gegner in diesem Gebiet, also besser gesagt deren Ausrüstungsstufe. Das hat man auch definitiv gemerkt und gesehen. So waren im rechten Teil der Map nur einfache Soldaten (oft ohne Brustpanzer) anzutreffen. Im linken Teil, im Gebirge, trafen wir auf gut gepanzerte Gegner mit Panzern und Kampfhubschraubern. Da musste man schon genauer zielen, um die Feinde per Headshot mit einem Schuss auszuschalten.



    - Grafikeinstellungen konnte ich mit meiner GTX 670 Phantom nur auf niedrig bis mittel einstellen. Der Indikatorbalken im rechten unteren Bereich war zwar überschritten, dennoch konnte ich ohne Ruckeln und Abstürze spielen.
    - Auf den höchsten Grafikeinstellungen sieht das Game echt hammergut aus und lässt sich locker mit The Witcher 3 vergleichen.
    - Die Einstellung der Grafik ist super. Man sieht direkt wie es sich verändert, wenn man den Regler verstellt. Das macht es einem leicht abzuwägen, wie man die Grafik am liebsten hat. Ausser man kann natürlich alles auf hoch stellen. :)



    - super Sichtweite und gute Details trotz niedrigen Einstellungen.




    - Die Ingame Menüs sind ebenfalls sehr übersichtlich und intuitiv gestaltet. Die Auswahlmöglichkeiten waren schon sehr vielseitig. Ich hätte mir noch die eine oder andere zusätzliche Skillmöglichkeit gewünscht. Aber nur aus dem Grund, da ich die Befürchtung habe, dass man nach der Hälfte des Spiels schon maximal geskillt ist. Ich habe in der kurzen Zeit und mit begrenzten Mitteln bereits die wichtigsten Skills erlernt. Es gibt zwar noch Upgrades in der Panzerung, einen Haufen für die Drohne und auch eine ganze Menge für die KI Teammitglieder, jedoch finde ich diese nicht notwendig. Ich konnte mich auch so durchschlagen.



    - KI-Einheiten steuern. Das ist sehr einfach und übersichtlich. Jedoch wirkt das Menü, als wäre es für die Konsole aufgebaut.
    - Ebenso verhält es sich beim Fliegen mit dem Helikopter und Flugzeug. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und ruckelig. Mit einem Controller kann man natürlich sanft nach links oder rechts steuern. Mit "W, A, S, D" geht das nur ruckartig. Abzug also hier für die, meiner Meinung nach, negative Entwicklung der gesamten Spielebranche in Richtung für Controller ausgelegte Steuerung. "Am PC hat man viel mehr Tasten und Möglichkeiten. Gebt uns die auch, verdammt nochmal."
    Dafür sehen die Bewegungen des Helis und der Flugzeuge sehr gut und realistisch aus. Und wie BigDaddy so schön sagte: "Für dieses Spiel, in dem jeder fliegen können muss, ist die Steuerung ok".
    - Die Steuerung des eigenen Characters ist aber grundsätzlich sehr gut und funktionell.



    - Autos und Motorräder: Auch hier verhält es sich ähnlich mit der Steuerung. Dadurch dass man die Taste entweder drücken kann, oder halt nicht, wird die Lenkung auch hier ruckartig. Mit einem Controller wäre es flüssig möglich. Wieder: "du liebe Spieleindustrie. Legt die Steuerung in PC Games nicht für den Controller aus"!
    - Nach ein paar Versuchen mit der Steuerung im Optionsmenü, ging es aber wesentlich besser. Zudem gewöhnt man sich mit der Zeit daran und wird zu einem richtig guten Fahrer. Als Tipp: Stellt die Empfindlichkeit der Lenkung etwas niedriger (ca. 30%), dadurch werden die Lenkbewegungen etwas sanfter. Zusätzlich balanciert sich jedes Fahrzeug nach einem kurzen Druck auf die Taste wieder etwas aus. Soll also heißen, man muss die Taste nur in die eine Richtung drücken und sollte das direkte gegensteuern unterlassen. Zusätzlich ist die Handbremse für starke Kurven zu empfehlen. Wen man den Bogen raus hat, sind coole Drifts möglich.
    - Das umhercrossen mit dem Motorrad macht mir persönlich daher sehr viel Spass.



    - Zwischensequenzen gab es einige wenige. Diese waren sehr schön zum ansehen, aber eher kurz und knapp. Müssen bei solch einem Spiel aber ja auch nicht lange sein.

    Nun zu den Pros und Kontras.

    Kontras:
    - Steuerung von Fahrzeugen ist gewöhnungsbedürftig und ruckartig.
    - Die eigenen KI-Verbündeten sind nicht unverwundbar, aber sterben meiner Meinung nach viel zu selten, bzw. werden zu selten angeschossen. Das liegt aber mit Sicherheit auch daran, dass sich die gegnerische KI viel mehr auf mich konzentrierte, als auf meine Leute. Zusammen mit BigDaddy sah das anders aus.
    - Man braucht einen relativ guten PC, um bessere Grafikeinstellungen nutzen zu können. (Das ist aber eigentlich nichts negatives, sondern einfach die Weiterentwicklung der Grafik und der Spiele)
    - Die Nebenmissionen sind vom Aufbau her etwas zu ähnlich. Konvoi stoppen, Nachschub markieren. Oder gehe dort hin und finde den Spion, von diesem erhälst du Infos über das nächste Ziel, usw. Aber letztlich ist es ja auch das, was ein Spezialkommando macht, oder?!
    - Ich habe die Befürchtung, dass man dieses Spiel zu schnell durchgespielt hat und es dann keinen Wieder-/ Weiterspielwert mehr hat. Ich hatte die Missionen relativ schnell durchgespielt und dann gibt es auf der Map einfach nichts Neues mehr. Man kann höchstens die Mission wiederholen. Aber ob das so spaßig ist, bezweifel ich noch.
    - Wenn man stirbt, verliert man quasi garnichts. Man steigt einfach wieder neu ein und es geht weiter. Das macht das Spiel im Prinzip zu einfach. Ich würde mir wünschen, dass man mehr auf seine Ausrüstung aufpassen muss.


    Pros:
    - Tolle Grafik und sehr hoher Detailgrad.
    - riesige und offene Spielwelt
    - sehr abwechslungreiche Map (selbst in den 2 "kleinen" Zonen). Es gab Urwald, Steppe, Gebirge mit Gebirgsseen, eine grosse Mine (unterirdisch) und Schnee.
    - Die Map generell ist sehr ansprechend und wunderschön gestaltet. Es macht auch Spass einfach mal mit dem Motorrad umher zu düsen oder auf einen Berg zu wandern und die Aussicht zu genießen.
    - Das Game macht im Koop sehr viel Spaß und fast ein bischen süchtig.
    - Coole Outfits und Ausrüstungsgegenstände. (Wobei ich hier negativ erwähnen muss, dass man mit einer Plattenrüstung genau den selben Rüstungswert besitzt, als im T-Shirt. Der Rüstungswert wird im Charaktermenü aufgewertet)
    - Aufrüstung von Waffen und Ausrüstung
    - Übersichtliches und schönes Levelsystem das Spaß macht um sich zu verbessern
    - Sehr hoher Spassfaktor, vorallem im Koop.
    - Man merkt dass man in dem Game besser wird, was BigDaddy und mir ebenfalls positiv aufgefallen ist. So hatten wir zu Beginn echte Schwierigkeiten eine Mission zu bewältigen. Dabei sind wir auch des öfteren gescheitert und mussten die Mission von vorne beginnen. (siehe hierzu den letzten Punkt bei Kontra)
    - Coole Waffen, die man komplett individuell zusammenstellen kann.
    - KI: Ein vermutlich sehr wichtiges Thema, da es schon oft negativ erwähnt wurde. Ich habe wie gesagt auf "extrem" gespielt und fand die KI für einen Tom Clancy Titel super. Ich wurde flankiert. Der Feind hat darauf reagiert, wenn ich seinen Kollegen nebenan erschossen habe. Sie hören sogar die schallgedämpften Schüsse, wenn man zu nah dran ist. Sie treffen in einem angemessenen Maß. Die Panzerung variiert je nach Ausrüstung der Gegner.
    - Grosse Vielfalt an Kampfsituationen. So kämpft man im Wald, in den Bergen, auf dem Wasser (oder im Wasser, da man auch tauchen kann), in der Luft, es gibt Häuserkampf und vieles mehr.



    Nun könnte man den Eindruck gewinnen, dass es doch beinahe ein "The Division" im Wald ist. Das stimmt jedoch nur ein Stück weit. Ich würde da nur soweit zustimmen, dass
    es der gleiche Entwickler und ebenfalls ein Tom Clancy Titel ist und daher eine Ähnlichkeit vorhanden ist. Das Laufen und die Bewegungen sind sehr ähnlich animiert. Die Sounds klingen bekannt (zumindest die Waffen und Stimmen) und die Grafik ist vergleichbar, wenn auch ein Stück schöner. Damit hat es sich dann aber auch ganz schnell.

    Unterschiede:

    - The Division hat ganz klar einen Hauch von MMORPG mit drin. Die Gegner müssen zum Teil mit 5-6 Magazinen vollgepumpt werden, bis sie umfallen. Das ist bei Ghost Recon: Wildlands ganz anders. Ein Headshot ist immer OneHit Kill (wenn der Gegner keinen Helm trägt). Halstreffer sind meiner Meinung nach sogar noch tödlicher, da hier der Helm und auch der Brustpanzer nicht helfen. Dadurch ergibt sich ein massiv anderes Spielgefühl.

    - Looten: Bei The Division geht es sehr stark ums looten. Kaum hat man eine neue Waffe angelegt, findet man acuh schon wieder die nächste, genau gleiche Waffe aber mit besserer Wertung. Das ist in GRW ebenfalls komplett anders. Hier gibt es die Waffen als Grundvariante. Will man diese aufwerten, muss man Aufsätze dran bauen. Der Schaden kann hingegen
    nicht beeinflusst werden.

    - Landschaft und Stimmung: Der wohl offensichtlichste Unterschied, den ich nicht weiter erläutern muss.

    - Multiplayer: Wie oben bereits angesprochen ist The Division auf großen Servern spielbar. GRW kann man lediglich zu viert spielen. Hier liegt auch ein großer Nachteil bzw. Angstfaktor meinerseits, da ich die Befürchtung habe, dass GRW schnell an Spannung verliert, wenn man es einmal durchgespielt hat. Soll heißen, ich befürchte einen sehr geringen Wiederspielwert. Aber ich kann mich ja auch täuschen. Oder die Entwickler bringen noch ein paar coole Dauermissionen und zusätzliches Kontent zum freischalten, nach Abschluss der Campagne.


    Ihr seht also, es gibt meiner Meinung nach massive Unterschiede, die das Spielerlebnis sehr unterschiedlich machen.



    Fazit:
    Zusammengefasst kann ich das Spiel auf jeden Fall guten Gewissens empfehlen. Es hat einige negative Aspekte, aber wesentlich gewichtigere positive Seiten. Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich habe es mir bereits vorbestellt. Ich hoffe noch auf die eine oder andere kleine Änderung, die ich bei den Kontras angesprochen habe. Aber durch den sehr hohen Spaßfaktor ist es mir den Kauf wert. Wer jedoch eine Militärsimulation wie ArmA lieber hat, wird mit GRW nur mäßig Freude haben. Für mich ist es aber ein super Mix aus Shooter, Rollenspiel, Open World und Koop.

    Ich würde mich sehr freuen, mit einigen von euch dieses Game zusammen spielen zu können.

    In diesem Sinne.
    Simon aka Enigma




    Wenn ihr weitere Meinungen zum Spiel lesen möchtet, schaut doch gerne mal im Foren-Thread zum Spiel vorbei. Dort haben noch einige andere Spieler der Closed und Open Betas ihre Spielerlebnisse mit der Community geteilt.

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